Sommer

10. August 2012

Nach der chinesischen Energielehre, wird dem Sommer das große Yang zu geordnet. Der Sommer gilt als Krönung der Jahreszeiten. Licht, Liebe, Lachen und offene Kommunikation erfüllen diese beschwingte Zeit. Die Sonne ist auch das Symbol für Feuer, das sowohl anregend und wärmend ist wie auch die Magie der Liebe entfacht.

Das Prinzip des Feuers spiegelt sich in nach oben gerichteten Bewegungen wieder: von der Erde zum Himmel, von der Materie zum Geist und zum Bewusstsein.

Es ist bekannt, dass Menschen im Feuerelement begeisterungsfähig sind und ihr Herz auf der Zunge tragen. Die Augen leuchten und im Herzen empfinden sie reine Freude und tiefe Liebe. Durch sensibles Einfühlen in Menschen und Materie sagen sie intuitiv das Richtige. Ein ausgeglichener Feuermensch zeichnet sich durch Güte, Großmut, Überblick, natürliche Autorität und eine herzliche Ausstrahlung aus.

Um die Vorteile des Feuers zu genießen, muss es innerhalb seiner Grenzen brennen. Ein unbändiges Feuer kann großen Schaden anrichten. Der Wunsch nach grenzenloser Ausdehnung in Raum und Zeit sollte durch die Qualitäten des Wasserelements erfolgen, wie Ruhe, Alleinsein und Meditation.

Da dem Sommer das Element Feuer zugeordnet wird – heiß, strahlend, energetisierend, dynamisch, intensiv – darf auch das Yoga-Übungsprogramm so sein. Der Sommer eignet sich besonders gut seine Grenzen auszudehnen. Daher zeigen intensive Dehnungen gute Wirkung und belasten den Körper nicht. Yogaflows bringen das Herzkreislaufsystem in Schwung. Allerdings ist es auch gut, Übungen durchzuführen, die das Wasserelement stärken – Umkehrhaltungen, Ruhe, Alleinsein und Meditation.

Übermäßige Hitze im Sommer kann auch durch viel Wasser trinken und kühlende Nahrung (Rohkost, Salate oder frische Früchte) ausgeglichen werden.

Element:             Feuer

Organe:               Herz, Dünndarm, Perikardium und Dreifacherwärmer

Thema:                                Höhepunkt der Entfaltung und Ausdehnung, Strahlen, Intensität, Ausweitung aller Grenzen, Gewschwindigkeit, Aufnahme, Umwandlung

Bewegung:        stehend, energetisierend, intensiv, dynamisch

Zeitspanne:       ca. Mitte Juni bis Mitte August

Yoga mit Klaudia

Meditation zu deinem wahren Herzenswunsch

29. Juli 2012

Schließe deine Augen. Nimm deinen Körper wahr. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Lenke deine Aufmerksamkeit zu deiner Stirn, zu dem Punkt zwischen den Augenbrauen. Spüre deinen Atem ohne ihn zu beeinflussen, entspanne dich.

Erlaube deinem Bewusstsein, eine Verbindung zwischen deinem Atem und dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen herzustellen. Wenn du spürst, dass dein Körper einatmet, fließt dein Fokus von dem Punkt zwischen den Augenbrauen zu deinem Mittelhirn. – drittes Auge – beim Ausatmen fließt deine Aufmerksamkeit wieder zur Stirn. Beobachte weiter und lass den Atem beim Einatmen zum Mittelhirn fließen und beim Ausatmen wieder zu deiner Stirn. Spüre, dass diese Übung müheloser wird, je ruhiger dein Geist wird. Spüre, wie sich ein Gefühl von Stille in deinem Körper ausbreitet. Beobachte weiter, fühle und lausche.

Sobald du in einem Zustand von tiefem inneren Frieden und Mühelosigkeit eingetaucht bist, beginne  wahrzunehmen, dass deine Bewussheit sich an dem Punkt zwischen den Augenbrauen ganz von selbst nach innen und außen bewegt – unabhängig von deinem Atem. Fühle, wie sich nach und nach eine Form von Glückseligkeit entwickelt und dein gesamtes Sein mit einem grenzenlosen Gefühl der Zufreidenheit und Freude überschüttet wird. Sei einfach nur präsent und vollkommen entspannt. Deine Zufriedenheit wird sich weiter entfalten, je mehr du dich in die Mühelosigkeit fallen läßt.

Werde dir bewußt, dass diese Zufriedenheit und Freude, die du verspürst, im Grunde du selbst bist. Fahre mit dem Loslassen fort, bis du erkennst, dass du selbst die Quelle dieser positiven Gefühle bist.

Auf der obersten Stufe dieser Übung bist du völlig in den Zustand der Freude und Glückseligkeit eingetaucht. Wenn du in diesem Zustand angekommen bist, wende dich nach innen an dein „Weisheitszentrum“ – die Instanz in dir, die bereits alles weiß.

Für viele ist das ihr Bauchgefühl, für andere liegt es im Herzen oder im Bereich des dritten Auges.

Fühle dich mit diesem inneren Wahrheitskern verbunden, der immer bereit und absolut fähig ist, dich zu deiner bestmöglichen Lebenweise zu führen. Bleibe bei diesem Gefühl und stelle folgende Frage an dein höheres Selbst: „Welche der vier Sehnsüchte dient meinem Dharma, meinem höchsten Zweck am besten, wenn sie sich in den nächsten 6 bis 18 Monaten erfüllt?“

Erlaube deiner inneren Stimme, dir die Antwort zu liefern, die dir genau den Wunsch aufzeigt, der deinem höchsten Lebenssinn am besten dient. Die Antwort sollte intuitiv zu dir kommen, die Antwort, die aus der Seele kommt, wird bestimmt und klar sein.

Yoga mit Klaudia

Was ist Yoga?

11. Januar 2010

Lese gerade Das Yogabuch II von Osho und habe einen interessanten Absatz gefunden, was Yoga ist: „Yoga ist eine vollendete Wissenschaft. Er lehrt nicht einen Glauben, er zeigt dir, wie du forschen und erkennen kannst. Er verlangt nicht von dir: Werde zu einem blinden Nachfolger! sondern er sagt: Mach die Augen auf! Yoga gibt dir eine Methode an die Hand, wie du deine Augen aufmachen kannst.

Hallo Yoga-Fans!

9. Januar 2010

In diesem Blog werde ich Informationen über meine Yogakurse und Yogastunden und Allgemeines über Yoga weitergeben. Yoga für Anfänger, für Geübte, für Schwangere und eventuell auch Hormonyoga,…..

Nächster Yogakurs für Anfänger und Fortgeschrittene beginnt am 12.9.2012 in der Volksschule Schwarzau, um 18:30

In Wiener Neustadt beginnt der nächste Yogakurs am 13.9.2012. Der Yogakurs dauert 12 Einheiten. Beginnzeiten: 17:30 und 19:10

Yoga mit Klaudia